Raphael Albisser (ral)

Schweiz / International / Wirtschaft

Durch den Monat mit Nicolas Galladé (Teil 4): «Ist Winterthur eine Stadt der Extreme?»

Neonazis und Dschihadisten: Winterthur landete wiederholt negativ in den Schlagzeilen. Als Sozialvorsteher ist Nicolas Galladé für die städtische Extremismusprävention verantwortlich.


Durch den Monat mit Nicolas Galladé (Teil 3): «Haben Sie auch Leute enttäuscht?»

Nicolas Galladé wurde Stadtrat in Winterthur, als er noch als Jungpolitiker galt. Sicher sei er im Amt realistischer geworden, doch in bestimmten Fragen auch radikaler: etwa bei der Bekämpfung von Armut.


Radical Housing: «Geht es um Wohnraum, wird es schnell existenziell»

Wenn sich Menschen in den urbanen Zentren der Welt gegen ihre Verdrängung wehren, kämpfen sie um viel mehr als ein Dach über dem Kopf. Um die radikale Qualität ihres Widerstands zu verstehen, bedürfe es auch einer radikalen Forschung, sagt der Turiner Geografieprofessor Michele Lancione.



Durch den Monat mit Nicolas Galladé (Teil 2): «Welche Nachteile hat der Status S?»

Als Winterthurer Sozialvorsteher ist Nicolas Galladé auch für die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine verantwortlich. Er kritisiert, dass sich der Bund in dieser Frage zu wenig für die Arbeit der Städte interessiere.


Durch den Monat mit Nicolas Galladé (Teil 1): Wird die «Schützi» ihren Charakter behalten können?

Der Winterthurer Sozialdirektor Nicolas Galladé hat als Fussballfan viele Hochs und Tiefs durchgemacht. Dass sein Verein nach 37 Jahren wieder erstklassig spiele, solle nicht nur für den FC Winterthur, sondern auch für die Super League eine Herausforderung sein, findet der SP-Politiker.


Transplantationsgesetz: Alles eine Frage der Umsetzung

Die Vorlage zur Organspende, über die am 15. Mai abgestimmt wird, sieht eine Umkehrung der Grundannahmen vor. Eigentlich soll sich in der Praxis nicht viel ändern – aber wie garantiert der Bund, dass das Versprechen der Selbstbestimmung für alle gilt?



Klimakrise und Krieg: Zerstörerische Reflexe

Seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine wird in Europa endlich die energiepolitische Abhängigkeit von Russlands Fossilindustrie problematisiert. Klimaverträgliche Alternativen stehen aber noch kaum im Fokus – und mit ihren Aufrüstungsgelüsten machen die Regierungen alles nur noch schlimmer.


Klimagerechtigkeit: Die systemische Katastrophe

Der Weltklimarat legt jetzt wissenschaftlich dar, was Klimaaktivist:innen schon lange sagen: Die Folgen der Erhitzung treffen jene am härtesten, die am wenigsten dazu beitragen. Und er zeigt auf, wo im Wechselspiel zwischen menschlichem Handeln, Wetterextremen und Artensterben der Hebel anzusetzen ist.