In einem neuen Bericht bezichtigt Amnesty International die israelische Regierung der Apartheid. Die Reaktionen darauf spiegeln einen weltweit festgefahrenen Diskurs wider. Bleibt die Frage: Hat sich die Menschenrechtsorganisation damit einen Gefallen getan?
Seit sie den kürzlich weggeputschten Premierminister wieder installiert haben, sitzen die Militärs im Sudan fester im Sattel denn je. Mohammed Hamdan Daglo, der starke Mann im Land, hält entscheidende Trümpfe in der Hand: den Goldhandel und die Migrationsabwehr. Beides hat auch mit der Schweiz zu tun.
Der Putsch der Militärführung überraschte die meisten Sudanes:innen nicht: Für sie steckte der Demokratisierungsprozess schon von Beginn an in der Sackgasse.
Die grösste Gewerkschaft der Schweiz verfügt über ein Vermögen von fast einer halben Milliarde Franken. Auch wenn dies problematische Seiten haben kann: Der jüngste mediale Skandalisierungsversuch ist ein ziemlich durchsichtiges Manöver.