Kleine Verwahrung: «Die Angst beeinflusst die Urteile»
RichterInnen und GutachterInnen haben Angst, weil sie wissen: Wenn ein aus dem Gefängnis entlassener Täter rückfällig wird, werden sie abgestraft. Wenn sie hingegen einen Täter für lange Zeit «versorgen», werden sie gelobt. «Eine ungesunde Entwicklung», sagt Oberrichterin und Strafrechtsprofessorin Marianne Heer.
Kleine Verwahrung: Weggesperrt, bis die Therapie nichts mehr bringt
Bei der sogenannten kleinen Verwahrung liegt vieles im Argen. Eine Studie der Universität Bern zeigt: Es herrschen Willkür, Platzmangel und ein kontraproduktives Sicherheitsdenken.
Stromsubventionen: Mut zum Quotenmodell
Kleine Verwahrung: Lange Haft jenseits der Strafe
Ein Mann ist seit elf Jahren in einer sogenannt kleinen Verwahrung, obwohl er nur zu einer Strafe von knapp drei Jahren verurteilt wurde. Zweimal ging sein Anwalt vor Bundesgericht, zweimal bekam er recht. Der Fall wurde am Montag neu verhandelt – die Medien waren ausgesperrt.
Mahnmal Fukushima: Millionen von Säcken
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«Terror – Ihr Urteil», das grosse Gespräch zum TV-Aufreger: «Ganz gleich, was er tut, er wird schuldig»
Millionen von Menschen werden am nächsten Montag den TV-Film «Terror» anschauen und darüber richten, ob der Angeklagte schuldig ist. Es geht um die heikle Frage, ob es erlaubt ist, Menschen zu opfern, um andere Menschen zu retten. Ein Gespräch zwischen Ferdinand von Schirach, dem Autor von «Terror», und Bundesrichter Niklaus Oberholzer.
