Asylgesetz: Tradition der Verschärfung
Das erste Schweizer Asylgesetz ging weiter als die Flüchtlingskonvention – doch seit den achtziger Jahren kennt die Debatte nur noch eine Richtung: Rechte abbauen. Ein Rückblick auf ein Jahrhundert Schweizer Asylpolitik.
Zur Abstimmung: Bullshit
Die BefürworterInnen vom Asyl- und vom Ausländergesetz interessieren sich nicht für Fakten.
Tiermehl: Die Restkuhfrage
Wegen BSE ist es seit 2001 verboten, in der Schweiz Tiermehl zu verfüttern. Ein ökonomisch und ökologisch absurdes Verbot, denn zwei Drittel eines gesunden Rindes werden vernichtet.
Rückblick auf die WOZ-Berichterstattung über seltsame Urangeschäfte in den Jahren 1995 und 2002: Wie die Schweizer AKW 70 Millionen Dollar in den Sand setzten
Aus WOZ Nr. 25/2002:: Atombomben für Beznau
Diesen Donnerstag berät der Nationalrat das Kernenergiegesetz. Vor dubiosen Geschäften mit Russland bewahrt nur ein Ausstieg aus der Atomwirtschaft.
Aus WOZ Nr. 26/1995:: Wie in Olten mit Uran gehandelt wird
Drei Schweizer Atomkraftwerke verlieren vermutlich insgesamt über siebzig Millionen Franken, weil der US-amerikanische Uranhändler Oren Lee Benton, mit dem sie jahrelang geschäftet haben, vor dem Bankrott steht. Benton hat seit längerem einen guten Draht in die Schweiz, gründete er doch in Olten zwei Uranhandelsfirmen. Die eine wird heute von Niko-lai Egorov präsidiert, dem Atom-Vizeminister Russlands.
CO2-Abgabe: Der geopferte Fisch
Tschernobyl-Bilanz: Der winzige Super-GAU
Ende April fanden in Minsk und Kiew hochkarätige Konferenzen über die Folgen von Tschernobyl statt. Ein Lehrstück, wie man wissenschaftliche Resultate unterdrückt, um eine Katastrophe klein zu reden.
Tschernobyl: 20 Jahre Schweigen
Der Fotograf Igor Kostin behauptet, als Erster den explodierten Reaktor fotografiert zu haben. Dieses Heldenepos verkauft sich, ist aber nicht wahr. Auch andere bizarre Geschichten umranken die Atomkatastrophe.
