Ende Mai bekommt die Deutsche Bank eine neue Führung: Josef Ackermann übergibt die Amtsgeschäfte einer neuen Doppelspitze. Schaffen es die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft nun, sich aus der Umklammerung durch die Bank zu lösen?
Ende Mai bekommt die Deutsche Bank eine neue Führung: Josef Ackermann übergibt die Amtsgeschäfte einer neuen Doppelspitze. Schaffen es die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft nun, sich aus der Umklammerung durch die Bank zu lösen?
Sie hatte Angela Merkel und die CDU gewählt und ist nun ziemlich frustriert. Für Publizistin Cora Stephan war die Enttäuschung ein Buch wert. Für unseren Rezensenten eher nicht.
Halb Deutschland jubelt – über einen künftigen Bundespräsidenten, der den neoliberalen Sparkurs für richtig hält und die Opposition gegen die Finanzmärkte «albern» nennt.
Der SPD-Parteitag Anfang dieser Woche und die Bundeskonferenz der Grünen letzte Woche haben gezeigt: Rot-Grün bereitet sich auf eine erneute Regierungsübernahme vor. Aber war da nicht mal was?
Deutschland befindet sich in einem tief greifenden Umbruch – ökonomisch, sozial, politisch. Sieben Trends belegen die These von SoziologInnen wie Sighard Neckel von der Universität Frankfurt: Das Land, sagt er, durchlaufe in mehrfacher Hinsicht einen «offenen Prozess der Refeudalisierung von Lebenschancen».
Es ist schon ein Kreuz mit der florierenden Marx-Exegese: Sie ist zu kompliziert oder geht am Thema vorbei. Vielleicht hilft ja eine simple Einleitung.
Ferdinand Porsche, der noch immer gefeierte Autobauer, war nur einer von vielen Stuttgarter NS-Grössen. Ein Buch mit 45 Porträts zeigt, was engagierte BürgerhistorikerInnen bewirken können.