Eigentlich wäre es die Aufgabe von Redaktionen, das Empören und Aufbauschen zurückzubinden, sagt Peter Schneider. Wenn er sich aufregt, schüttet der Psychoanalytiker seine inneren Betablocker aus – und korrespondiert mit seiner besten Freundin.
Vor der Landtagswahl in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zwei Romane zum Dagegenhalten: Paula Irmschler und Carolin Krahl erzählen vom Erwachsenwerden im Ostdeutschland nach der Wende.
Der Autor Peter Schneider wollte schon als Jugendlicher nicht nur Psychoanalytiker, sondern auch Satiriker werden. In der Praxis mit Humor zu arbeiten, findet er allerdings eine grässliche Vorstellung.
Könnte die Liebe von Romeo und Julia ein Vorbild in polarisierten Zeiten sein? So fragte die «NZZ am Sonntag» anlässlich einer Sotomo-Studie, die herausfinden wollte, wie nah sich Heteropaare politisch in der Regel stehen (Spoiler: ziemlich nah). Die Antwort ist natürlich: nein.
So banal und doch so kompliziert: Die Londonerin Lola Young spielt auf ihrem zweiten Album die Gefühlslagen nach einer Trennung auf schnoddrigste Weise durch.
Mit Herzblut in einer Branche, die harten Marktregeln folgt: Wie geht es den nichtkommerziellen Schweizer Musikclubs? Differenzierte Antworten aus Fribourg, Bern und Zürich.
Älterwerden im Clubkontext: Charli XCX ist auf ihrem grossartigen neuen Album so hedonistisch und exzessiv wie je, zweifelt, trauert und denkt übers Kinderkriegen nach.
Wie umgehen mit Femizid? In Michelle Steinbecks neuem Roman verstrickt sich die Protagonistin auf der Suche nach Antworten in ambivalente Geschichten und Figuren. Nur Steinbecks Sprache bleibt wunderbar luzid.