Linientreue Medien: Mord im Livestream
In der türkischen Presse wird der Einmarsch in Nordsyrien gefeiert – und damit das so bleibt, verbietet Ankara kritische Berichte und nimmt auch die sozialen Netzwerke ins Visier.
In der türkischen Presse wird der Einmarsch in Nordsyrien gefeiert – und damit das so bleibt, verbietet Ankara kritische Berichte und nimmt auch die sozialen Netzwerke ins Visier.
Es sind vor allem innenpolitische Erwägungen, die den türkischen Präsidenten zur Invasion gegen die KurdInnen in Nordsyrien veranlasst haben – so die These der Nahostexpertin Elmira Bayrasli. Im Interview erläutert die Wissenschaftlerin, warum die USA bei diesem Spiel mitmachen.
Die US-Armee räumt in Nordsyrien das Feld – und macht damit den Weg für eine türkische Invasion frei. Es droht eine weitere Eskalation mit fatalen humanitären und sicherheitspolitischen Folgen.
Überraschend und ohne alle Betroffenen zu informieren, hat die Postfinance den Zahlungsverkehr nach Kuba eingestellt. Damit folgt sie den Grossbanken.
Auch wenn die rechtsnationale FPÖ die österreichischen Wahlen verloren hat: Von einem Linksrutsch sei das Land weit entfernt, meint die Wiener Politologin Natascha Strobl. Dem Opportunisten Sebastian Kurz wiederum traut sie eine Koalition mit den Grünen durchaus zu.
Am Sonntag wird in Österreich eine neue Regierung gewählt. Trotz des Skandalvideos um ihren Exchef Heinz-Christian Strache hat die FPÖ gute Chancen, hinter Sebastian Kurz und der ÖVP zweitstärkste Partei zu werden. Streifzug durch ein Land, in dem immer die Anderen Schuld sind.
Der mutmassliche Mord an einer jungen Influencerin in Bethlehem hat in der arabischen Welt grosse Empörung ausgelöst. Auf der Strasse und im Netz wächst der Druck auf die Behörden, Frauen besser zu schützen.
Seit sie in Istanbul aus der Haft entlassen wurde, lebt die türkische Autorin Asli Erdogan in Frankfurt im Exil. Die heutige Türkei vergleicht sie mit dem Deutschland der dreissiger Jahre. Und sie erzählt von Schuld- und Schamgefühlen gegenüber jenen, die immer noch im Gefängnis sitzen.
Weil er zum Frieden mit den KurdInnen aufrief, wirft die türkische Justiz Sharo Garip Terrorpropaganda vor. Zwei Jahre lang durfte er die Türkei nicht verlassen, jetzt lebt er in Deutschland. Doch der nächste Gerichtstermin steht schon an.
Die prokurdische Zeitung «Özgur Gündem» wurde schon 51 Mal verboten. Auch die meisten festgenommenen JournalistInnen sind KurdInnen.