Die erfolgreichsten Frauenfiguren in Friedrich Dürrenmatts Theaterstücken sind rächende und strafende Frauen. Im Frühwerk huldigt er noch dem klischierten Frauenbild seiner Zeit. Woher kam seine Faszination für die «Monsterfrauen»?
Er wird zum Mitläufer und fühlt sich doch unschuldig: In ihrem neuen Roman «Der Empfänger» erzählt Ulla Lenze von einem Spion wider Willen – der Protagonist ist ihr eigener Grossonkel.
Maryse Condé, die Grande Dame der Weltliteratur, berichtet in ihrer Autobiografie «Das ungeschminkte Leben» selbstkritisch über ihre Anfänge als Schriftstellerin und über die schonungslose Suche nach ihren Wurzeln.
In ihrem Debüt «1000 Serpentinen Angst» stellt sich Olivia Wenzel den Traumata, die eine Kindheit in Ostdeutschland für eine Nichtweisse so mit sich bringt.
Hermynia Zur Mühlen und Mentona Moser verrieten beide ihre Herkunft und widmeten ihr Leben dem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Zwei vergessene Aktivistinnen – neu entdeckt.
Die Briefe des Schriftstellerpaares S. Corinna Bille und Maurice Chappaz erzählen von der Liebe und vom Alltag im Krieg – und auch von der Rivalität und vom Kampf um ein eigenständiges Werk.
Misserfolge, Gefängnis, Sucht: Hans Fallada musste seine Romane dem Leben abringen. Man sollte sie unbedingt wieder lesen – aber in den Originalausgaben.