Judith Kormann (jkr)

Schweiz / International / Wirtschaft

Stimmen aus der Diaspora: Proteste im Iran, Ohnmacht im Exil

Im Iran wurde das Internet gekappt, seither ermordet das Regime Tausende. In der Schweiz bangen Iraner:innen um ihre Angehörigen. Viele versuchen, von hier aus Unterstützung zu gewinnen.


Katastrophe von Crans-Montana: Am Sonntag danach

Verantwortlichkeiten, Versäumnisse und Konsequenzen: Eine Woche nach dem verheerenden Brand in einer Bar liegen viele juristische und politische Fragen auf dem Tisch. Derweil ringt der Ort um das Gedenken an die Opfer.




Kunst- und Pressefreiheit in Nordafrika: «Sie versuchen, die Debatten zu ersticken»

Wie gehen Kultur- und Medienschaffende in Nordafrika mit Repression um? Was sind Wege des Widerstands? Am WOZ-Podium diskutierten ein Journalist aus Tunesien, eine Aktivistin aus der Westsahara, eine Expertin für arabischen Film und ein Schweizer Diplomat.


Gen-Z-Proteste in Marokko: «Wir konnten nicht länger schweigen»

Wochenlang ging Marokkos Jugend für bessere Schulen und Krankenhäuser auf die Strasse. Die Regierung versprach Investitionen – und reagierte mit Repression. Und jetzt?


Regierungskrise in Frankreich: «Jetzt ist der Macronismus tot»

Der Politikwissenschaftler Luc Rouban über die instabile Regierung in Frankreich, die riskanten Manöver der Linken und die Entfremdung der Menschen von den Parteien.


Polizeigewalt in Lausanne: «Es geht um unsere Körper, unsere Würde»

Rassistische Polizeichats und der Tod eines ­Jugendlichen erschüttern die Schwarze Community in der Westschweiz. Der Rassismusexperte Chancel Soki sagt, «die Antwort der Strasse» sei längst fällig gewesen.


Zweistaaten-Diskussion: Lösung durch Teilung?

Mit Frankreich, Grossbritannien und Kanada wollen erstmals auch G7-Staaten Palästina als Staat anerkennen. Welche Geschichte hat die Forderung? Und ist sie heute mehr als Symbolpolitik? Einschätzungen aus Jerusalem und Ramallah.


Konflikt um Rohstoffe: «Und da soll ich der Eindringling sein?»

Der Krieg im Ostkongo prägte David Maenda Kithokos Kindheit. Heute macht sich der Aktivist in Frankreich gegen die Ausbeutung seines Herkunftslands stark – und für jene, die beim Klimaschutz und der Energiewende vergessen werden.