Erlesene USA (5): Plötzlich ein Horizont
W. E. B. Du Bois’ «Black Reconstruction» ist eine Provokation, als es 1935 erscheint. Heute sind die Überlegungen des Soziologen aktueller denn je.
W. E. B. Du Bois’ «Black Reconstruction» ist eine Provokation, als es 1935 erscheint. Heute sind die Überlegungen des Soziologen aktueller denn je.
Je weniger die Demokrat:innen an einen Sieg glauben, desto weniger ist er möglich. Nach dem Attentat auf Donald Trump müssen sie erst recht ihren Defätismus ablegen.
Auch das liberale Establishment scheint langsam zu begreifen, wie katastrophal Bidens Wahlkampf ist. Aber wie konnten weite Teile seiner Partei die Zeichen der Zeit so lange ignorieren?
Wer die US-Mentalität verstehen will, sollte mit dem Werk der Historikerin Patricia Nelson Limerick beginnen, die mit «The Legacy of Conquest» 1987 die New Western History begründete.
Nach Jahrzehnten im Exil wird plötzlich ein Kopfgeld von zwei Millionen Dollar auf sie ausgesetzt: Assata Shakurs Autobiografie beschreibt den umfassenden Repressionsapparat der USA.
Auf jeden Fall für Joe Biden stimmen, damit Donald Trump nicht nochmals Präsident wird? Seit dem Krieg in Gaza gilt das für viele nicht mehr. Eine Reportage aus dem Bundesstaat Michigan, wo im November die Wahl entschieden werden könnte.
Liest sich wie eine Mustervorlage des Kulturkampfs: William F. Buckleys «God and Man at Yale» aus den fünfziger Jahren bietet ein Déjà-vu der unheimlichen Art.
Donald Trump hat gute Chancen, ins Weisse Haus zurückzukehren, die Republikanische Partei ist seinem radikalen Kurs beinahe komplett erlegen. Wer genau ist heute deren Basis?
Jon Stewart ist zurück: Der Satiriker und Moderator der «Daily Show» ist eine Art Trostspender fürs liberale Amerika, allerdings darf man seine Rolle nicht überbewerten.
Barbara Ehrenreich zeigte 2001 mit «Nickel and Dimed» am eigenen Körper die Schattenseiten des Kapitalismus in den USA auf – und prägt Aktivist:innen bis heute.