Seit fast dreissig Jahren fährt Abu Muhammad als Busfahrer durch die Strassen von Damaskus. Seit dem Sturz des Assad-Regimes ist das Leben zurück in einer Stadt, die von den Furchen der Vergangenheit durchzogen bleibt.
Innert weniger Tage haben Rebellen die Stadt Aleppo eingenommen. Das weckt bei vielen Syrer:innen zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder Hoffnung. Könnte das Regime von Baschar al-Assad tatsächlich bald stürzen?
Sechzig Tage sollen die Waffen vorerst schweigen: Darauf haben sich die libanesische Hisbollah-Miliz und Israel am Dienstagabend geeinigt. Für die Menschen im Libanon ist der Waffenstillstand eine Erlösung.
Am Montag verabschiedete das israelische Parlament mit grosser Mehrheit zwei Gesetze, die die Aktivitäten des Uno-Palästinenser:innenhilfswerks UNRWA in Israel verbieten und den israelischen Behörden jeglichen Austausch mit der Organisation untersagen.
Gestern Abend veröffentlichte die israelische Armee eine Videoanimation, in der sie behauptet, dass die Hisbollah fast 500 Millionen US-Dollar in einem Tunnelsystem unter dem Al-Sahel-Krankenhaus im Süden Beiruts, bunkert.
Zuerst dachten viele, das Schlimmste würde nach ein paar Wochen enden. Nun aber dauert der Horror im Gazastreifen noch immer an. Sodass manchen selbst der Tod wie eine Erlösung erscheint.
Es begann mit Pagerexplosionen am Dienstag vor einer Woche. Und setzt sich fort mit Bombardements der israelischen Armee: Unsere Korrespondentin über die neue Realität in und um die libanesische Hauptstadt.
Es war eines dieser Ereignisse, bei dem im Moment niemand versteht, was geschieht. Ein Gemüsestand von oben gefilmt, offenbar von der Überwachungskamera, plötzlich explodiert etwas, ein Mann geht zu Boden.