In Aberdeen, jahrzehntelang die Ölhauptstadt Europas, sieht man dem Ende der fossilen Energie entgegen. Viele Arbeiter:innen sind offen für einen Übergang zur grünen Industrie – aber die mächtigen Konzerne bremsen.
Mit zivilem Ungehorsam kämpfen auch in London Aktivist:innen für besser isolierte Gebäude und einen Ausstieg aus der Ölindustrie. Einer von ihnen ist der 48-jährige James Thomas, der für seine Überzeugung Haftstrafen in Kauf nimmt.
Die Tage als britischer Premierminister scheinen gezählt: Boris Johnson ist endgültig zum Problem für die eigene Partei geworden, weil sich die Öffentlichkeit jetzt für seine zahlreichen Fehlleistungen interessiert.
In Belfast droht der Brexit alte Wunden aufbrechen zu lassen. Doch viele junge Leute fühlen sich von den Politiker:innen immer weniger repräsentiert – sie versuchen, über die alten Gegensätze hinauszublicken und neue Identitäten zu finden.
Kleines Büchlein, grenzenlose Wirkung: Eine Ausstellung in London fächert das ungebremst wuchernde Nachleben von Lewis Carrolls «Alice im Wunderland» auf – bis hinein in die Teilchenphysik.
Seit 2014 setzt sich eine Gruppe britischer Feminist:innen gegen staatliche Repression und für soziale Gerechtigkeit ein. Ein neues Gesetz, das der Polizei noch weitreichendere Befugnisse geben soll, könnte ihnen das Leben schwer machen.
Tausende WohnungsbesitzerInnen in Grossbritannien leben in Hochhäusern, die nicht feuersicher sind. Ursprung der Krise sind lasche Bauvorschriften – aber die Betroffenen müssen selbst für die Sanierung bezahlen. Das weckt zunehmend Widerstand.
Nach dem Brexit werden in Grossbritannien auch BürgerInnen der EU abgeschoben. Demnächst will die Regierung die Asyl- und Einwanderungspolitik noch deutlich verschärfen.