Weil die britische Regierung den Bau einer Hochgeschwindigkeitszuglinie als Prestigeprojekt vorantreibt, besetzen AktivistInnen geplante Streckenabschnitte von London bis Birmingham. Ein Besuch in den umkämpften Chiltern Hills.
Der britische Exbanker Gary Stevenson ist Multimillionär – und fordert eine stärkere Besteuerung der Reichen. Nur so lasse sich die darbende Wirtschaft während der Coronakrise retten.
Die britische Regierung pflegt zunehmend eine Klientelwirtschaft, die Freunde und Unterstützerinnen belohnt. Das ist auch eine Konsequenz des autoritären Populismus, den der Premierminister vertritt.
Bis «Black Lives Matter»-AktivistInnen sie herunterrissen: Warum konnte die Statue eines Sklavenhändlers im Hafen Bristol über hundert Jahre lang in Ruhe stehen bleiben?
Die britische Regierung steht in der Coronakrise in der Kritik: MitarbeiterInnen des Gesundheitsdiensts NHS beklagen die fatalen Konsequenzen der lockeren Politik. Von der Krankheit besonders betroffen sind ethnische Minderheiten.
Am Samstag wählt Labour einen neuen Vorsitz. Aber wie kann sich die Partei aus dem Loch befreien, in dem sie zurzeit steckt? Auf der Suche nach Antworten in der roten Hochburg Liverpool.
Auch wenn einige seiner feurigsten BefürworterInnen genau von dort stammen: Der Brexit wird dem mächtigen britischen Finanzsektor zusetzen. Manche träumen weiterhin davon, die globale Vorherrschaft mittels Deregulierung zu halten. Aber die Rechnung wird nicht aufgehen.
Während sich Labour im Brexit-Dilemma befand, setzten die Tories zum rechtspopulistischen Triumphzug an. Auch wenn Premierminister Johnson unberechenbar bleibt: Grossbritannien muss sich auf die rechteste Regierung seit Thatcher einstellen.