500 Millionen Franken für Schweizer Firmen: Der Bundesrat gleist ein Ukraineprogramm auf, von dem der hiesige Privatsektor profitieren soll. Ein SP-Aussenpolitiker ist alarmiert, das Seco beschwichtigt – aber was hält man in der Ukraine davon?
Wohin steuert die Medienpolitik unter Bundesrat Albert Rösti? Aufschluss darüber gibt eine Preisverleihung am rechtsliberalen Luzerner Institut für Wirtschaftspolitik.
Trotz Zugeständnissen der Regierung will die Jugend Kenias weiter auf die Strasse gehen. Eine Aktivistin über die Ziele der Bewegung – und die Wut auf ein ausbeuterisches System.
Das Bundesverwaltungsgericht lässt mit einem neuen Urteil aufhorchen: Frauen und Mädchen aus Afghanistan sollen in der Schweiz nicht generell ein Anrecht auf Asyl haben. Ist dies das Echo einer entgleisten Politdebatte?
Sie haben die Revolution getragen, nun schlagen die Militärs umso härter zurück: Für die Frauen im Sudan hat der Krieg besonders verheerende Folgen. Frauenrechtsaktivistin Niemat Ahmadi über Ausweglosigkeit und Hoffnung in einem militarisierten Land.
In Zürich wurde am Samstagabend ein Mann aus judenfeindlichen Motiven lebensbedrohlich verletzt. Antisemitismusforscherin Christina Späti zur historischen Tragweite der Attacke, zum gesellschaftlichen Kontext – und zur verhaltenen Reaktion vieler Linker.
Das nationale Parlament ist drauf und dran, den Gemeinden Temporeduktionen zu verbieten. Ein Besuch in Köniz, das mit seinem Verkehrskonzept sogar international von sich reden macht.
Das Lieferkettengesetz der EU schien unter Dach und Fach – doch wegen der deutschen FDP hat sich dessen Verabschiedung zur Zitterpartie gewandelt. Viel steht auf dem Spiel, auch mit Blick auf die Schweiz.
Vor dem Verhandlungsstart mit der EU hat sich die innenpolitische Gemengelage langsam sortiert: Während die parlamentarische Linke dem Bundesrat ihre Unterstützung unter Vorbehalt signalisiert, bleiben die Gewerkschaften kritisch.