Als Kind des KPD-Politikers Werner Scholem 1923 in Berlin geboren, kam sie 1934 nach England, wurde Schauspielerin, Theaterproduzentin, Drehbuchlektorin und ist vielfältig mit dem europäischen Kulturleben verknüpft. Die WOZ war bei der 86-Jährigen zu Besuch.
Notiz über den Umgang mit einem Klassiker der Moderne, über Diskurstheorien und darüber, wie die Kulturalisierung die Kultur verharmlost. Anlässlich der Internationalen Robert-Musil-Tagung in Basel.
Die englische Chemiefabrik Scott Bader ist nach genossenschaftlichen Prinzipien organisiert. Seit bald sechzig Jahren leben und arbeiten die Angestellten auf dem schmalen Grat zwischen demokratischer Mitbestimmung und kapitalistischen Notwendigkeiten.
Zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum hat die linke Zeitschrift «Das Argument» eine Tagung zur Krise des Kapitalismus und zur Rolle kritischer Intellektueller organisiert. Eindrücke eines gelegentlichen Weggefährten.
Einst war die Förderung von Genossenschaften in der Zürcher Kantonsverfassung verankert. Mit der 68er-Bewegung erhielten sie neue Impulse. Heute fristen die Inseln der Zukunft ein eher isoliertes Dasein.
Der jüngste Drang nach Naturschätzen, vor allem Platin, hat in Südafrika verheerende soziale und ökologische Folgen: Dörfer werden umgesiedelt und Landschaften zerstört. Jubilee South Africa führt den Kampf dagegen an.
Seit zwei Jahrtausenden dient Babylon als Projektionsfläche für Aufstieg und Fall eines Weltreichs. Mythos und Realität vermischen sich dabei bis heute.
Spurensicherung und Gerichtsmedizin prägen im Fernsehen unsere Wahrnehmung von Verbrechen. Die Wissenschaft weiss alles, besonders die einfühlenden FallanalytikerInnen, die ProfilerInnen.