In den Niederlanden ist Henk van Houtum als «Grenzprofessor» bekannt. Eine Kritik des europäischen Migrationsregimes beginnt für ihn mit einer Kartografie, die Menschen und ihre Beziehungen in den Mittelpunkt rückt.
Die jüngsten Turbulenzen haben die EU in eine schwierige Lage gebracht. Mit einer verteidigungspolitischen Offensive will sie die Flucht nach vorne antreten.
Ernüchternder hätte die Münchner Sicherheitskonferenz aus EU-Sicht kaum verlaufen können: Bei den Friedensverhandlungen rund um den Krieg gegen die Ukraine wird Brüssel bestenfalls eine Statist:innenrolle spielen, zudem müssen die Mitgliedsstaaten künftig wesentlich grössere Anstrengungen für ihr
Nie gab es auf der Fluchtroute zwischen Frankreich und Grossbritannien mehr Todesfälle als 2024. Die lückenlose Überwachung der Strände erzeugt zunehmend Not und Verzweiflung.
Nach den Gewaltexzessen gegen israelische Fussballfans diskutieren nicht nur die Niederlande kontrovers über Hergang und Interpretation der Geschehnisse.
Ungarns Ratspräsidentschaft stellt die EU vor Probleme. Doch die Orbán-Regierung ist längst keine periphere Freakshow mehr, ihre Politik findet mehr und mehr Anklang.
Ob Labour, Tories oder rechte Randalierer: Die Briten wollen die Flüchtlingsboote über den Ärmelkanal stoppen. Für jene, die darin sitzen, bedeutet diese Abschottungspolitik eine Gefahr, die immer öfter tödlich endet.
Gegen Migration, Klimaschutz und europäische Integration: Viktor Orbáns «Patrioten für Europa» propagieren in Brüssel den ganz grossen rechten Schulterschluss. Fasziniert davon ist offenbar auch Roger Köppel.
Wenn die Staats- und Regierungschef:innen der EU-Mitgliedsstaaten sich heute zum Brüsseler Gipfel treffen, stehen dabei drei Personalien im Mittelpunkt: Ursula von der Leyen, die sich selbst als Präsidentin der EU-Kommission folgen soll, die Estin Kaja Kallas als aussen- und sicherheitspolitische