Eberhard Fischer war als Ethnologe unterwegs, bevor er bis 1998 das Museum Rietberg in Zürich leitete. Dort sind jetzt Fotografien seiner Feldstudien in Westafrika und Indien zu sehen. Die Frage, wie mit diesem Erbe umzugehen ist, bleibt dabei aussen vor.
An allzu vielen Fronten reüssieren müssen: In ihrem Bestseller analysiert die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach den postfeministischen Backlash, der Frauen in die Erschöpfung treibt.
Von Menschen und Blumen in der Kühlhalle bis zum Theaterstück zur Spanischen Grippe: Éric Baudelaire thematisiert in der Kunst Halle Sankt Gallen die Gleichzeitigkeit von Klimakrise, Digitalisierung und Pandemie.
In welcher Welt möchten wir leben? Diese Frage werfen zwei Ausstellungen in Zürich auf. Es geht um Kategorien wie Geschlecht und Identität – und wie diese unsere Welt formen.
Was bedeutet es, als Schwarze Frau in einer weissen, patriarchalen Gesellschaft zu leben? Mit dieser Frage konfrontiert uns die New Yorker Künstlerin Kara Walker im Kunstmuseum Basel.
Sie ist eine jener Künstlerinnen, die lange vom männlichen Kanon überschattet wurden. Das Kunstmuseum Basel widmet Sophie Taeuber-Arp nun eine grosse Retrospektive. Was ausgerechnet zu kurz kommt, ist eine geschlechtergeschichtliche Perspektive.
Was geschieht, wenn ein privater Raum öffentlich ausgestellt wird? Und wie steuern Objekte unsere Handlungen? Lydia Ourahmane widmet sich diesen Fragen in ihrer aktuellen Ausstellung.