Hans Ulrich Probst
Literatur: Vom schwersten aller Anfänge
Autor:innen altern, wann aber sollen sie mit Schreiben aufhören? Darüber denkt die Schriftstellerin Isolde Schaad in ihrem neuen Erzählband nach.
Ruth Schweikert (1964–2023): Fern jeder Nabelschau
Über das Lesen ist sie zum Schreiben gekommen, Leserin ist sie geblieben: Mit Ruth Schweikert ist eine unverwechselbare Stimme der Schweizer Literatur verstummt.
Literatur: Im Strom der Funken
Eben achtzig Jahre alt geworden, hat sich der Schweizer Schriftsteller Christian Haller gleich doppelt beschenkt: mit einer meisterlichen Novelle und einem erhellenden Essay zu Fragen moderner Physik.
Dževad Karahasan (1953–2023): Vertrauen in die Kraft des Erzählens
Literatur: Schreiben, wie Vermeer malte
Sarah Jollien-Fardel: Wenn alle wegschauen
Literatur: Willkommen in der Hölle
Was Extremsituationen mit Menschen machen: Der bosnische Autor Dževad Karahasan erzählt in «Einübung ins Schweben» von einem walisischen Intellektuellen, der eher zufällig in einen Krieg gerät. Ein erschütternd-schönes Buch über die Belagerung von Sarajevo.
Literatur: Schimpfen und Fluchen auf der Donauinsel
Ein Dorf und seine Niedertracht: Der ungarische Autor Péter Nádas hat mit «Schauergeschichten» einen grossartig derben Roman geschrieben, der die Wurzeln des Orbanismus freilegt.
Lukas Bärfuss: Auf abschüssigem Gelände
In «Vaters Kiste» erkundet Lukas Bärfuss die prekären Verhältnisse seiner Kindheit. Das führt den Schweizer Autor zur Forderung, das Erbrecht müsse zugunsten der Besitz- und Machtlosen umgestaltet werden.