Lukas Hermsmeier

USA vor den Midterms: Es gibt nicht einfach zwei Amerikas

Die einen wollen faschistoide Restauration, die anderen retten, was ist: Bei den Halbzeitwahlen am 8. November in den USA geht es um viel. «Spaltung» eignet sich aber als Begriff trotzdem nicht.


US-Entscheid gegen Abtreibung: In Texas radikalisiert sich der Widerstand

Nach dem Verdikt des obersten US-Gerichts gegen die Abtreibung fragen sich Aktivist:innen in Texas, was schiefgelaufen ist – und sind entschlossen, sich das Freiheitsrecht zurückzuholen.


Arbeitskampf bei Amazon: Er rappt, tänzelt – und siegt

Christian Smalls ist das Gesicht der neu gegründeten Amazon Labor Union in New York: Er verbindet Selbstinszenierung mit gewerkschaftlicher Basisarbeit und Black Lives Matter mit Klassenkampf. Der WOZ erzählte er, wer sein grosses Vorbild ist.


«Uprising – Amerikas neue Linke»: Occupys widerständiges Erbe

Rund ein Jahrzehnt ist vergangen, seit ein anarchistisches Experiment im New Yorker Zuccotti Park die Systemfrage stellte. Die Bewegung wurde zum Auftakt einer kämpferischen Ära. Doch was ist geblieben? Ein Vorabdruck aus dem neuen Buch von WOZ-Autor Lukas Hermsmeier.


Joe Biden: Unversöhnliche Interessen

Ein Jahr nach Amtsantritt steht der US-Präsident mit ziemlich leeren Händen da. Nach einem vielversprechenden Start zeigte sich bald das Grundproblem der Demokraten: Sie wollen zwei Erzählungen vereinen, die sich nicht in Einklang bringen lassen.


Auf allen Kanälen: Viertelgares Konzept

Eine Anti-woke-Universität im rechtskonservativen Texas gründen, um den Liberalismus zu retten? Eine irre Idee, die viel zu viel Publizität bekommt.



100 Jahre nach dem Massaker von Tulsa: Aus dem Trauma soll eine Touristenattraktion werden

In der Nacht auf den 1. Juni 1921 verwüstete ein rassistischer Mob ein Schwarzes Viertel in Tulsa, Oklahoma. Mindestens 300 Menschen starben. Das prägt die Stadt bis heute. AktivistInnen wie Chief Egunwale Amusan engagieren sich dafür, dass es nicht nur beim Erinnern bleibt.


Polizeigewalt in den USA: Der schwierige Schritt in die Realpolitik

Was fordern, wenn plötzlich Gehör da ist? In New York erreichten Protestierende immerhin, dass das Budget der grössten Polizeibehörde der USA gekürzt wurde. Gleichzeitig haben sich strategische Gräben aufgetan.


Aufstand in den USA: Wie sähe eine Welt ohne Polizei aus?

Der Soziologieprofessor Alex Vitale ist der Vordenker einer Idee, die in den USA rapide an Popularität gewinnt: die der Abschaffung der Polizei. So hat die Stadt Minneapolis nach dem Mord an George Floyd und den darauffolgenden Protesten beschlossen, ihren Polizeiapparat aufzulösen.