Der Bürgerkrieg in Syrien und die schwere Wirtschaftskrise im Libanon treiben den Warenschmuggel zwischen den beiden Ländern an. Für viele Menschen beidseits der Grenze ist er eine der letzten Möglichkeiten, ihr Überleben zu sichern.
Zwei Jahre nach der verheerenden Explosion in Beirut leiden noch immer Zehntausende unter den psychischen Folgen. Es bräuchte eine kollektive Aufarbeitung.
Die russische Regierung droht, im Uno-Sicherheitsrat gegen den weiteren Zugang für Hilfsgüter ins syrische Idlib zu stimmen. Die Menschen vor Ort warnen vor einer Hungersnot.
Ein Berufungsgericht in Paris hat entschieden: Der frühere Zementriese Lafarge kann wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden. Der Entscheid könnte wegweisend sein für das internationale Unternehmensstrafrecht.
Erneut hat die türkische Armee eine Offensive gegen die kurdische PKK im Norden des Irak gestartet. Seit der Konflikt vor sieben Jahren wieder ausgebrochen ist, wandert dessen Schwerpunkt von Land zu Land – und trifft jeweils die Zivilbevölkerung am härtesten.
Einem bekannten Regisseur werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen; vor Gericht steht nun aber die renommierte Frauenrechtlerin Rasha Azab, die sich öffentlich mit den Betroffenen solidarisiert hatte. Doch die ägyptische Frauenbewegung lässt sich nicht zum Schweigen bringen.
Ein junger Syrer flieht vor dem Bürgerkrieg in den Libanon und möchte weiter nach Europa. Der Weg dahin führt ihn zurück in sein Herkunftsland – und in den Tod.
Istanbul hat sich seit 2011 zur wohl wichtigsten Metropole für arabische Menschenrechtsaktivisten, Journalistinnen und Oppositionelle entwickelt. Zu Besuch bei der ägyptischen Diaspora.
In der Schweiz wurde es schon 1989 verboten, die Eternit-Fabrik im Libanon dagegen verarbeitete das gefährliche Asbest bis 2002. Noch heute sterben viele AnwohnerInnen an Krebs. Hinterbliebene fordern Entschädigung – bisher vergeblich.