Nach der Reaktorkatastrophe vom 11. März 2011 wurden 70 000 Menschen aus dem Gebiet um das AKW Fukushima vertrieben. Als erstem Schweizer Medium ist es der WOZ gelungen, die Sperrzone von Fukushima zu besuchen, zu der JournalistInnen bislang keinen Zugang haben.
Ein kürzlich übersetztes Buch schildert den grausamen Tod des Arbeiters Hisashi Ouchi, der in der japanischen Atomfabrik Tokaimura nordöstlich von Tokio verstrahlt wurde.
Nächstes Jahr steht die Ukraine im Rampenlicht, weil dort die Hälfte der Fussball-EM über die Bühne geht. Eine Reise durch einen jungen Staat, der ein schwieriges Erbe zu verwalten hat.
Diese Woche wurde die Canupis-Studie publiziert. Sie wollte erforschen, ob Kinder in der Umgebung von AKWs häufiger an Leukämie erkranken. Methodisch ist die Studie sauber – doch sie berücksichtigt zu wenige Daten.