Linke Flügel: Bo-Bo-Botteron!
An der Europameisterschaft brillieren linksfüssige Offensivspieler wie Cristiano Ronaldo und Lukas Podolski. Doch die wahren Freaks werden immer rarer. Und damit auch die Vertreter des wilden Sturmlaufs.
An der Europameisterschaft brillieren linksfüssige Offensivspieler wie Cristiano Ronaldo und Lukas Podolski. Doch die wahren Freaks werden immer rarer. Und damit auch die Vertreter des wilden Sturmlaufs.
Vorhanden sein und trotzdem nicht teilnehmen. Das ist die Aufgabe der Menschen in einer Host City. Eine abendliche Betrachtung.
Derzeit wird das Bundeshaus renoviert. Papierlose leisten dazu einen finanziellen Beitrag. Das von der kroatischen Künstlerin Andreja Kuluncic und der Zürcher Shedhalle entwickelte Projekt möchte den gesellschaftlichen Beitrag von Sans-Papiers sichtbar machen.
Eine der profiliertesten Theatergruppen der Schweiz bangt um ihre Existenz. Der Kanton Graubünden hat die Subventionen massiv gekürzt. Ein gesellschaftspolitisches Trauerspiel.
Sechzehn Tage sind seit dem Ende von Marina Belobrovajas sechstägiger Aktion «Öffentliche Abschiebung» am Zürcher Helvetiaplatz vergangen. Seit sechs Tagen ist Belobrovajas Aufenthaltsbewilligung abgelaufen.
Neun Tage sind seit dem Ende von Marina Belobrovajas sechstägiger Performance «Öffentliche Abschiebung» am Zürcher Helvetiaplatz vergangen. Ihre Aufforderung «Sehr geehrte Damen und Herren, meine Aufenthaltsbewilligung läuft am 21. August [2007] ab. Leider besitze ich keinen Führerschein. Bitte helfen Sie mir, mich auszuschaffen. Tun Sie etwas Gutes für Ihr Land!» hat für Aufsehen und Verwirrung gesorgt.
Zahlreiche PassantInnen haben auf Marina Belobrovajas plakative Auf
forderung reagiert, die seit dem 6. August auf dem Kleinbus am Zürcher
Helvetiaplatz hängt: «Sehr geehrte Damen und Herren, meine Aufenthaltsbewilligung läuft am 21. August [2007] ab.
Leider besitze ich keinen Führerschein. Bitte, helfen Sie mir, mich auszuschaffen. Tun Sie etwas Gutes für Ihr Land!» Mehrere haben sich bereit erklärt, sie über die Grenze zu fahren. Einer hat sie vor die Wahl gestellt: Sie heiraten mich – oder ich schaffe Sie aus.
Keiner ist zum verabredeten Termin erschienen. Marina Belobrovaja steht noch immer vor dem Kleinbus – sieben Stunden vor Ende der Aktion. Zehn Tage vor Ablauf ihrer Aufenthaltsbewilligung.
Marina Belobrovaja steht vor einem mit ihren Habseligkeiten beladenen Kleinbus am Zürcher Helvetiaplatz. Auf einem Plakat steht: «Sehr geehrte Damen und Herren, meine Aufenthalts bewilligung läuft am 21. August [2007] ab. Leider besitze ich keinen Führerschein. Bitte, helfen Sie mir, mich rauszuschaffen. Tun Sie etwas Gutes für Ihr Land!»
In seinem neuen Roman erforscht Peter Weber den Übergang von der analogen zur digitalen Gesellschaft und fährt im Rhythmus der elektronischen Musik durch das sich verändernde Europa der neunziger Jahre.