In Uster berät ein kommunaler BürgerInnenrat über Klimaschutz – eine Premiere in der Deutschschweiz. Während sich die Stadt als Pionierin inszeniert, befürchtet die Klimastreik-Bewegung, das Experiment könne zur Alibiübung verkommen.
Seit zwanzig Jahren steht der Konsum von Drogen in Portugal nicht mehr unter Strafe. Obwohl sich die Abkehr von repressiven Massnahmen bewährt hat, ist eine Legalisierung nicht in Sicht.
Die Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek erklärt, warum die Faktoren Sex und Gender in der Medizin kaum berücksichtigt werden, weshalb vorwiegend an Männern geforscht wird – und inwieweit sich Gendermedizin und Feminismus überhaupt vereinbaren lassen.
Eine junge Marokkanerin verbringt zehn Jahre in einer missbräuchlichen Beziehung und weitere zehn Jahre im Rechtsstreit mit den Schweizer Behörden. Hierbleiben dürfte sie nur, wenn sie zu ihrem gewalttätigen Mann zurückkehrt.
Vielleicht liegt es an den Apéros, mit Sicherheit aber nicht am Vorhandensein neuer Argumente: Die Mehrheit der Jugend von Moutier wird am Sonntag wohl projurassisch wählen.
Am 5. März 1921 wurde die Kommunistische Partei der Schweiz gegründet. Geschichtsprofessorin Brigitte Studer und PdA-Politikerin Zora Schneider sprechen über den Begriff und das historisch schwierige Erbe des Kommunismus.
Nationalrätin Sibel Arslan fühlt sich in ihrer Heimatstadt Basel wohl – auch wenn sie an der dominanten Pharmaindustrie einiges auszusetzen hat. Ausserdem erzählt sie, weshalb Politik nicht einfach Schreibtischarbeit ist.
Sibel Arslan wurde vergangene Woche Ziel einer rassistischen und frauenfeindlichen Attacke. Die Nationalrätin nimmt in der WOZ erstmals Stellung dazu und sagt, was die Gesellschaft gegen solche Angriffe unternehmen sollte.