Der 27-jährige Elias Vogt ist Präsident der Anti-Windkraft-Organisation Freie Landschaft Schweiz. Er liebt die Natur, will auf dem Chasseral ein Zentrum für Landschaft schaffen und ist in der Abstimmungszeitung der SVP präsent. Wie passt das zusammen?
Im Wallis haben die Grünen und Pro Natura das Referendum gegen die kantonale Umsetzung der Solaroffensive ergriffen. Nun ist klar: Es kommt zustande. Die SP ist gespalten.
Als «Arbeiter auf eigener Scholle» stünden die Bauern zwischen den Klassen, sagt Onno Poppinga. Trotzdem habe es immer wieder produktive Bündnisse mit Linken gegeben. Quereinsteiger:innen zu unterrichten, hat er sehr genossen.
Onno Poppinga ist begeisterter Pferdehalter – Tiere sind für ihn ein wichtiger Teil der Landwirtschaft. Dass diese die Umweltprobleme anderer Branchen kompensieren soll, ärgert ihn.
Im Juni kommt das Klimaschutzgesetz an die Urne. Es ist der Gegenentwurf zur Gletscherinitiative, die der ehemalige WOZ-Redaktor Marcel Hänggi begründet hat. Was treibt ihn an? Und ist das Gesetz ein guter Ersatz für die Initiative?
Obwohl Onno Poppinga die Agrarmärkte seit langem beobachtet, findet er die heutige Situation verwirrend. Er plädiert für eine Landwirtschaft, in der Kühe nicht ein Maximum an Milch geben müssen – und in der auch Wildblumen und Hasen Platz haben.
Die Landwirtschaft sei noch gar nicht in der Marktwirtschaft angekommen, sagt der Ostfriese Onno Poppinga. Auf einem Hof aufzuwachsen, war für ihn ein grosses Glück – auch weil es keine Schläge gab.
Eine Konferenz in Thun brachte die medizinische und die sozialwissenschaftliche Forschung zu Covid-19 zusammen. Eine Fülle an neuen Erkenntnissen und differenzierten Debatten – aber wer hört noch zu?
Der Nationalrat will die Regelung kippen, dass Kraftwerksbetreiber mehr Restwasser in den Flüssen belassen müssen. Julia Brändle, Gewässerexpertin beim WWF, kritisiert den Entscheid heftig.