Mit dreizehn schrieb Asa Hendry einen rätoromanischen Fantasyroman, mit neunzehn schon das zweite Buch. Jetzt arbeitet Hendry an einem Text über die eigene Mehrsprachigkeit und fragt sich: Warum wirkt das Wort für Liebe auf Romanisch so fremd?
Die Debatten über Raubtiere und die Landwirtschaft findet Asa Hendry oft eindimensional. Als Hirt:in erlebt Hendry mit, welchen widersprüchlichen Erwartungen die Bäuer:innen ausgesetzt sind – und wie sich das Klima verändert.
Schon als Kind ging Asa Hendry mit den Eltern auf die Alp. Auch heute hütet Hendry im Sommer Kühe, Kälber und Rinder. Hündin Hazla ist dabei eine grosse Hilfe.
Immer neue Attacken auf Instrumente wie das Verbandsbeschwerderecht, die sich seit Jahrzehnten bewährt haben: Die Umweltkommission des Ständerats macht knallharte rechte Machtpolitik.
Auf der Suche nach einer queeren Community zog Asa Hendry in die Stadt – und vermisste das Dorf. Heute geht Hendry gern zurück. Mit den Geschichten über Armut, die alte Leute erzählen, versucht Hendry als Autor:in respektvoll umzugehen.
Für ein Theaterstück liess sich Autor:in Asa Hendry von Autos und toxischer Männlichkeit inspirieren. Für die eigene Identifikation mit Männlichkeit hat sich Hendry lange geschämt, findet heute jedoch den Alltag als männlich gelesene Person spannend.
Ein Teil des Autobahnausbaus, über den im November abgestimmt wird, soll vor den Toren Berns erfolgen. Auf Kosten von Landwirt:innen, seltenen Kröten und zwei alten Hinkelsteinen.