Der Druck von der Strasse wie aus der Politik auf die Banken steigt, die Finanzierung besonders klimaschädigender Geschäfte einzustellen. Die BNP Paribas, die grösste Bank der Eurozone, macht einen bedeutenden Schritt vorwärts. Die Credit Suisse dagegen gibt sich unbeirrt.
Indigene Frauen aus den USA sind nach Zürich gekommen, um dem Finanzplatz Beine zu machen. Sie fordern Banken und Versicherungen auf, damit aufzuhören, die Pipelinefirmen Nordamerikas mit Geld zu füttern, sie zu beraten und ihre Geschäfte zu versichern.
Der Bund finanziert Schweizer Unternehmen im Umfeld von Economiesuisse seit drei Jahren eine Geschäftsstelle zur Imagepflege in Sachen verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Jetzt sollen nochmals 600 000 Franken nachgeschoben werden. Warum eigentlich?
Einen nächsten Rentenkompromiss wird es so schnell nicht wieder geben. Die Linke will derweil Schlechterstellungen bekämpfen – und brütet über neuen Modellen.
Der US-amerikanische Ökonom James K. Galbraith analysiert im Gespräch mit der WOZ den Zustand der US-Wirtschaft und skizziert einen Ansatz, wie die Europäische Union aus der Krise kommen könnte.
Das System der zweiten Säule ist nicht zukunftstauglich. Die geplante Rentenreform schafft mit der Senkung des Umwandlungssatzes nur kurzfristig etwas Luft.
Der Bundesrat hat es bisher unterlassen, energisch auf die Manipulationen bei den Abgasprüfungen neuer Autotypen zu reagieren. Er versteckt sich hinter der EU und suggeriert, jetzt werde alles gut.