Der Krieg gegen den Iran sei ein «grossartiger Erfolg», behauptet der US-Präsident immer wieder. Ob er das wirklich glaubt und was er eigentlich bezweckt, bleibt im Dunkeln. Die Stimmung im Land scheint ihn zunehmend weniger zu kümmern.
Molly Crabapple entdeckte vor vielen Jahren, dass ihr Urgrossvater Mitglied des Jüdischen Arbeiterbunds gewesen war. Sie begann zu recherchieren und Jiddisch zu lernen. Herausgekommen ist ein Buch.
Molly Crabapple wusste früh, was sie will: mit dem Zeichnen Geld verdienen, unter Kreativen leben – und männlich-akademische Vorurteile über Seriosität widerlegen.
Was treibt den US-Präsidenten beim Krieg gegen den Iran an? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus persönlicher Korruption, Machthunger und innenpolitischem Druck.
Wenn Molly Crabapple nicht gerade zeichnet, liest oder schreibt, ist sie politisch aktiv – in der gleichen Organisation wie der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani.
US-Präsident Donald Trump erlebt mit der Kassierung seiner Zollpolitik die bisher grösste politische Niederlage – von seinem Kurs abbringen lassen wird er sich trotzdem nicht.
Die Erklärungen bleiben widersprüchlich, die Motivlage undurchsichtig. Doch folgt Donald Trumps Angriff auf Venezuela einer erprobten Machtlogik und wirtschaftlichen Interessen. Ein Hochrisikospiel für die Welt – aber auch für Trump selbst.