Lukas Hermsmeier

Die USA vor den Zwischenwahlen : Am Anfang ist das Ohr

In Ohio kommt es zum Duell zwischen dem rechtsradikalen Republikaner J. D. Vance und dem ­ Demokraten Tim Ryan. Wie wollen die Demokrat:innen den von Deindustrialisierung und Opioidepidemie gebeutelten Staat zurückerobern? Linke Gruppen sehen das Zuhören als ersten Schritt.


US-Zwischenwahlen 2022 : Die Sache mit der Geduld

Zu lange hat die Demokratische Partei ihre hispanischen Wähler:innen ignoriert. Nun könnten ebendiese im Bundesstaat Nevada über die Mehrheit im Senat entscheiden. Auf Wahlkampftour durch Las Vegas.


USA vor den Midterms : Es gibt nicht einfach zwei Amerikas

Die einen wollen faschistoide Restauration, die anderen retten, was ist: Bei den Halbzeitwahlen am 8. November in den USA geht es um viel. «Spaltung» eignet sich aber als Begriff trotzdem nicht.


US-Entscheid gegen Abtreibung : In Texas radikalisiert sich der Widerstand

Nach dem Verdikt des obersten US-Gerichts gegen die Abtreibung fragen sich Aktivist:innen in Texas, was schiefgelaufen ist – und sind entschlossen, sich das Freiheitsrecht zurückzuholen.


Arbeitskampf bei Amazon : Er rappt, tänzelt – und siegt

Christian Smalls ist das Gesicht der neu gegründeten Amazon Labor Union in New York: Er verbindet Selbstinszenierung mit gewerkschaftlicher Basisarbeit und Black Lives Matter mit Klassenkampf. Der WOZ erzählte er, wer sein grosses Vorbild ist.


«Uprising – Amerikas neue Linke» : Occupys widerständiges Erbe

Rund ein Jahrzehnt ist vergangen, seit ein anarchistisches Experiment im New Yorker Zuccotti Park die Systemfrage stellte. Die Bewegung wurde zum Auftakt einer kämpferischen Ära. Doch was ist geblieben? Ein Vorabdruck aus dem neuen Buch von WOZ-Autor Lukas Hermsmeier.


Joe Biden : Unversöhnliche Interessen

Ein Jahr nach Amtsantritt steht der US-Präsident mit ziemlich leeren Händen da. Nach einem vielversprechenden Start zeigte sich bald das Grundproblem der Demokraten: Sie wollen zwei Erzählungen vereinen, die sich nicht in Einklang bringen lassen.


Auf allen Kanälen : Viertelgares Konzept

Eine Anti-woke-Universität im rechtskonservativen Texas gründen, um den Liberalismus zu retten? Eine irre Idee, die viel zu viel Publizität bekommt.



100 Jahre nach dem Massaker von Tulsa : Aus dem Trauma soll eine Touristenattraktion werden

In der Nacht auf den 1. Juni 1921 verwüstete ein rassistischer Mob ein Schwarzes Viertel in Tulsa, Oklahoma. Mindestens 300 Menschen starben. Das prägt die Stadt bis heute. AktivistInnen wie Chief Egunwale Amusan engagieren sich dafür, dass es nicht nur beim Erinnern bleibt.