Unter Premierminister Pedro Sánchez spielt die Flüchtlingsfrage – im Unterschied zum Rest der EU – in der innenpolitischen Debatte kaum eine Rolle. Beherrscht wird die Auseinandersetzung vom Katalonienkonflikt, der sich bald wieder zuspitzen dürfte.
Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat einen unterhaltsamen Schelmenroman geschrieben: Sein Protagonist sucht erst im Kommunismus und dann im Kapitalismus nach dem Glück und wird stets aufs Neue enttäuscht.
Der Ökonom und regelmässige WOZ-Autor Elmar Altvater wies früh darauf hin, dass die kapitalistische Produktionsweise den natürlichen Reichtum unumkehrbar vernichtet. Umso intensiver dachte er über Auswege nach.
Die frühere SPD-Spitzenpolitikerin Andrea Ypsilanti über mediterranen Sozialismus, sozialdemokratische KarrieristInnen und die Sehnsucht nach Freiheit.
Die Politaktivistin und Autorin Bini Adamczak erweitert Begriffe der politischen Theorie, um neu über Revolution und 1968 nachzudenken. Im Gespräch zeigt sie auf, weshalb es heute wichtiger denn je ist, an einem Universalismus festzuhalten, der alle Menschen verbindet.
Vergessen wir die Revolution, meinte der französische Philosoph Geoffroy de Lagasnerie vor drei Wochen an dieser Stelle: Die Verhältnisse seien dafür viel zu diffus geworden. Falsch, entgegnet Raul Zelik, und plädiert für die Gemeingüter als Gegenmacht. Eine Replik.