Die Aufholjagd: Ein grosser Sieg der Frauen
42 Prozent im Nationalrat und viele aussichtsreiche Ständeratskandidatinnen: Die Wahl vom Sonntag verleiht den Frauen enormen Schub. Und ist auch eine Absage an den Typus der Männeralphas.
42 Prozent im Nationalrat und viele aussichtsreiche Ständeratskandidatinnen: Die Wahl vom Sonntag verleiht den Frauen enormen Schub. Und ist auch eine Absage an den Typus der Männeralphas.
Die SVP wird die Wahlen am Sonntag voraussichtlich verlieren. Doch wer schon das Ende des Schweizer Populismus zu erahnen meint, freut sich zu früh. Unterwegs mit einer Partei im Formtief.
In Zürich, der Westschweiz und im Tessin kämpfen Parteien links der SP und der Grünen um einen Sitzgewinn. Die LinksaussenkandidatInnen streben eine eigene Fraktion in Bern an – brauchen dazu aber viel Wahlglück.
Der Nachrichtendienst hat die SP-PolitikerInnen Margret Kiener Nellen und Cédric Wermuth in seinen Datenbanken erfasst. Im Visier des Staatsschutzes dürften aber insbesondere MigrantInnen und ihre Organisationen stehen.
Franco Cavalli war 1985 zum ersten Mal in Kuba. Bis heute leitet der Arzt medizinische Hilfsprojekte auf der Insel. Auch ins sozialistische Venezuela pflegt er enge Kontakte. Die Menschenrechtsverletzungen im Land bestreitet er nicht. Doch seine Wut richtet sich weiterhin vor allem gegen die USA.
Die Wahlen 2019 werden in der Agglomeration entschieden. Unterwegs im Aargau, in St. Gallen und in Zug zeigt sich: Linke KandidatInnen gewinnen dort gerade ein neues Selbstvertrauen.
Franco Cavalli setzt sich als Krebsarzt langsam zur Ruhe. In der Politik aber bleibt die Gesundheitspolitik sein grösstes Anliegen: Sollte er in den Nationalrat gewählt werden, will er für eine Einheitskrankenkasse und gegen die mächtige Krankenkassenlobby kämpfen.
Die WOZ verleiht den «Swiss Lobby Award» in der Kategorie Rüstung. Das sind die drei GewinnerInnen.