Abdulrazak Gurnah: Im trauten Heim
In «Nachleben» verknüpft der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah den deutschen Kolonialismus in Ostafrika mit einer Erfolgs- und Liebesgeschichte. Der Roman ist bemerkenswert missraten.
In «Nachleben» verknüpft der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah den deutschen Kolonialismus in Ostafrika mit einer Erfolgs- und Liebesgeschichte. Der Roman ist bemerkenswert missraten.
Eine Aktiengesellschaft mit genossenschaftlichen Grundlagen: Das «Hochparterre» will nach dem Rücktritt von Köbi Gantenbein eine wichtige Stimme in der raumplanerischen Diskussion bleiben.
Statistiken lügen meist. Aber gelegentlich können sie auch die Ansprüche benachteiligter Minderheiten legitimieren. 1900 schuf ein Team der Universität Atlanta einen Atlas zur Situation der Schwarzen in den USA – mit frappierenden Infografiken.
Schlagkräftigere Gremien, mehr Mitarbeit der Basis: Das sollen neue Strukturen der Sozialdemokratischen Partei bringen. Die tendenziell gegenläufigen Ziele müssen austariert werden.
1968 suchte Franz Rueb den Graben zwischen Parlamentsarbeit und Bewegungspolitik zu überbrücken. Später schrieb er prägnante Biografien zu Figuren des Mittelalters am Rande der offiziellen Kirche.
Wenn man von politischer Lyrik spricht, kann man von Erich Fried nicht schweigen. Zum 100. Geburtstag stellt sich die Frage, was von seiner engagierten Literatur geblieben ist.
George Orwells Roman «1984» ist ein Longseller über Herrschaftstechniken. Was leistet er fürs Zeitalter der Fake News? Und warum braucht es neue deutsche Übersetzungen?
Was Populismus ist und was seinen Erfolg ausmacht, scheint klar. Oder vielleicht doch nicht ganz? Pierre Rosanvallon liefert eine umfassende Theorie inklusive neuer Einsichten.