Woche des Klimas: Schluss mit schönen Reden
Weltweite Streiks und Proteste, dazwischen ein Sondergipfel der Uno in New York. Die kommenden Tage werden von der Klimadebatte geprägt sein. Der Druck auf die Politik steigt.
Weltweite Streiks und Proteste, dazwischen ein Sondergipfel der Uno in New York. Die kommenden Tage werden von der Klimadebatte geprägt sein. Der Druck auf die Politik steigt.
Der ETH-Forscher Reto Knutti kann der Klimapanik durchaus etwas abgewinnen – aber Probleme löse man damit nicht. Im Interview spricht er über den Sinn von Klimamodellen, auftauende Methanblasen und den verflixten Permafrost.
Lange haben neoliberale Denkfabriken wie das Liberale Institut in Zürich die menschengemachte Klimaerhitzung geleugnet. Plötzlich gibt es nun eine zweite Position: Weiterhin Skepsis zeigen – und zugleich auf die kapitalistische Anpassungsfähigkeit setzen.
Mit ihren Bankenblockaden in Zürich und Basel haben sich die KlimaaktivistInnen auf die Geldgeber der fossilen Wirtschaft fokussiert. Nun soll die Bewegung eingeschüchtert und kriminalisiert werden.
Immer mehr Versicherungsgesellschaften reduzieren ihre Geschäfte mit Kohleunternehmen. Sie beugen sich einer weltweiten Kampagne von KlimaschützerInnen und dem Druck Kaliforniens. Weitere Schritte müssen folgen.
Die Förderung von Gold ist verbunden mit Kriegen, Unterdrückung und Umweltzerstörung. Der Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth zeichnet in einem Buch nach, wie Schweizer Raffinerien dieses Gold für den Weltmarkt sauber machen.
Vor der einzigen Abtreibungsklinik im Bundesstaat Mississippi demonstrieren jeden Werktag Dutzende christliche FundamentalistInnen, schüchtern Patientinnen ein und bedrohen Angestellte. Doch es gibt auch Freiwillige, die sich ihnen tagtäglich entgegenstellen.