Durch den Monat mit Urs Buess (Teil 1): Bei der «BaZ» war man wohl kaum amüsiert, oder?
Urs Buess, bis vor kurzem stellvertretender Chefredaktor der «Basler Zeitung» («BaZ»), erklärt, weshalb es in der Stadt am Rheinknie nicht einfach ist, eine Zeitung zu machen – und er trotzdem ein neues Abenteuer wagt.
Asylbürokratie: Die unglaubliche Geschichte der Familie Pavic
Kaufen sie sich ein Bügeleisen, interessiert das die Richter: Die Familie des Biotechnologieingenieurs Miodrag Pavic flüchtete vor neunzehn Jahren aus Zagreb in die Schweiz. Seit 1998 bemühen sich die Behörden, die Familie nach Kroatien zurückzuschicken – einen Staat, den es zur Zeit ihrer Flucht noch gar nicht gab. Vor allem der Etziker Gemeindepräsident will die Pavics so schnell wie möglich loswerden: «Sie stören, weil sie immer noch da sind.»
Peter Sunde: «Alle meine Projekte sind politisch»
Peter Sunde hat die umstrittene Internettauschbörse The Pirate Bay mitgegründet und sich so die Film- und Plattenindustrie zum Feind gemacht. Mit seinem neuen Projekt, dem Bezahlsystem Flattr, geht der Schwede den umgekehrten Weg: Er will Menschen dazu bringen, für Inhalte im Internet zu bezahlen.
Beziehungen Schweiz-EU: «Die Schweiz wird auf dem bilateralen Weg weiterwursteln können»
Muss die Schweiz über ihr Verhältnis zur Europäischen Union nachdenken? Ein Gespräch mit dem Europaexperten Dieter Freiburghaus über die Zukunft des bilateralen Wegs, nationale Souveränität sowie die Zukunft der Demokratie.
Kommentar: Drinnen und draussen
«Wirtschaftsflüchtlinge»: Mit dem Begriff werden MigrantInnen in asylwürdige und des Asyls unwürdige Menschen geschieden.
Durch den Monat mit Filmemacherin Anna Luif (Teil 4): Sollen die Geschlechterrollen aufgelöst werden?
Anna Luif begeistert sich neben dem Filmschaffen auch für Musik, freut sich über einen neuen Umgang von weiblichen Popstars mit der Sexualität und rechnet mit dem Konzept
der Kleinfamilie ab.
Durch den Monat mit Anna Luif (Teil 3): Hat Berlin Ihre Selbstwahrnehmung verändert?
Die Filmemacherin Anna Luif, 1972 als Kind ungarischer Eltern in Zürich geboren, erzählt, wie ihre Eltern 1956 ihr Heimatland verlassen haben, wie sie 1989 die Wende erlebt hat und was sie vom neuen ungarischen Mediengesetz hält.
Durch den Monat mit Anna Luif (Teil 2) : Hollywood? Klar. Bollywood? Sicher. Aber wo ist Kollywood?
Die Regisseurin und Drehbuchautorin Anna Luif freut sich über den neuen Schweizer Filmchef und hat sich für ihren jüngsten Film «Madly in Love» monatelang in Tempeln und an farbenfrohen Hochzeiten aufgehalten.
Durch den Monat mit Filmemacherin Anna Luif (Teil 1): Berge und Bauern, ist das der Schweizer Spielfilm?
Die 39-jährige Zürcher Filmemacherin Anna Luif landet trotz dramatischem Stoff unweigerlich bei der Komödie und zeigt sich nach ihrem Besuch an den 46. Solothurner Filmtagen zuversichtlich, dass vieles in der Filmbranche besser wird – die Drehbücher zum Beispiel.
