Atelierbesuch: Bis die Sprachspäne fliegen
Seit seiner Pensionierung vor drei Jahren führt der Philosoph Paul Good im Sarganserland ein ziemlich aussergewöhnliches Atelier. Gedacht wird dort auch über die Differenz, über Vielfalt und Widersprüche.
Seit seiner Pensionierung vor drei Jahren führt der Philosoph Paul Good im Sarganserland ein ziemlich aussergewöhnliches Atelier. Gedacht wird dort auch über die Differenz, über Vielfalt und Widersprüche.
Der Historiker Sacha Zala wertet mit seinem Forschungsteam die diplomatischen Dokumente der Schweiz aus. Ein Gespräch über den (Un-)Sinn von Archivzensur, das gestörte historische Selbstbild der Schweiz und die Knochenarbeit, pro Jahr 600 Laufmeter Dokumente zu sichten.
Mit der Performance «Irakische Geister» versucht der irakische Dramaturg und Schauspieler Mokhallad Rasem, den Krieg auf die Bühne zu bringen. Die bissige und rasante Inszenierung ist am Zürcher Theaterspektakel zu sehen.
Im kleinen Atelier von Marcel Nyffenegger in einem Schaffhauser Vorort schleckt sich ein Luchs am Hinterbein, scharf beobachtet von einem Neandertaler. Der Präparator haucht seinen Rekonstruktionen verblüffend viel Leben ein.
Die Schweiz ist so etwas wie Europas Festivalhochburg. Das Angebot ist riesig, der Markt aber zunehmend ausgereizt. Den VeranstalterInnen machen der Konkurrenzdruck und die gestiegenen Gagenforderungen immer mehr zu schaffen.
Thomas Selim Wallners Film «The Guantanamo Trap» über das US-amerikanische Gefangenenlager auf Kuba verwebt vier Einzelschicksale zu einer grossen Geschichte über die Freiheit des Denkens und Handelns.
Der Basler Journalist Urs Buess (58) hat lange Zeit im Bundeshaus gearbeitet. Er berichtet von einem sympathischen Adolf Ogi, einem lauten Jean-Pascal Delamuraz und einem ewiggestrigen Christoph Blocher.
Ungleichheit macht krank, und zwar nicht nur das Individuum, sondern am Ende die gesamte Gesellschaft. Und Wirtschaftswachstum bietet keine Lösung – denn es macht nicht glücklicher.
Basel macht sich fit für den internationalen Standortwettbewerb und baut die Stadt um. Doch längst nicht alle StadtbewohnerInnen empfinden den von der rot-grünen Regierung vorangetriebenen Prozess als Aufwertung. Der Widerstand nimmt zu.
Der gebürtige Baselbieter Urs Buess hegt Sympathien für den FC Zürich (solange der Verein Zweiter wird) und erklärt, wie gross der Einfluss der Pharmabranche auf die Basler Medien und die Politik ist.