Zweierlei Italien: Ein bisschen Mut
100 000 Antifaschist:innen versammelten sich am Samstag in Rom. Giorgia Meloni feiert ihre autoritäre Offensive derweil gemeinsam mit Argentiniens rechtslibertärem Präsidenten Javier Milei.
100 000 Antifaschist:innen versammelten sich am Samstag in Rom. Giorgia Meloni feiert ihre autoritäre Offensive derweil gemeinsam mit Argentiniens rechtslibertärem Präsidenten Javier Milei.
Italiens rechte Ministerpräsidentin erlebt mit ihrem umstrittenen Abschiebelager in Albanien vor Gericht ein Fiasko. Und versucht dennoch verzweifelt, daran festzuhalten.
Matteo Salvini bekennt sich schuldig: «schuldig, Italien und die Italiener verteidigt zu haben». Was Salvini Landesverteidigung nennt, ist für die Staatsanwaltschaft von Palermo Freiheitsberaubung und Amtsanmassung in 147 Fällen.
Die tragische Geschichte der iranischen Theatermacherin und Aktivistin Maysoon Majidi zeigt exemplarisch, mit welcher Härte und welchen unlauteren Mitteln Italiens extrem rechte Regierung und Justiz gegen Fluchthelfer:innen vorgeht.
Symbolpolitik und Repression: Wie Giorgia Meloni ihr Land regiert und auch ausserhalb mehr Einfluss beansprucht.
Vor hundert Jahren wurde in Rom der Sozialist Giacomo Matteotti ermordet. Auf seinen Tod folgte eine Krise der faschistischen Herrschaft – und ihre brutale Konsolidierung. Das Gedenken an den Abgeordneten ist heute politischer denn je.
Rechte Kampagne gegen kritische Intellektuelle: In Italien versucht die Regierung von Giorgia Meloni, juristisch gegen Linke vorzugehen. Das erinnert an die Methoden im Faschismus.
Ein Buch zur rechten Zeit: In einem breit angelegten Sammelband des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung diskutieren über zwanzig Autor:innen Begriffe und Definitionen von Judenfeindschaft.
Die rechte Regierung von Giorgia Meloni behauptet eine Zuspitzung der sozialen Konflikte im Land. Mit einer Reihe repressiver Massnahmen stellt sie sich darauf ein – und lässt sich dabei von Gesetzen aus der Zeit der Diktatur inspirieren.