Als Sozialarbeiterin, Barbetreiberin und Anwohnerin erlebte Jeanette Vernay den Wandel der Langstrasse zur Partymeile in all seinen Facetten – und damit auch den Verdrängungswettbewerb zwischen Alteingesessenen, Partyleuten und gutsituierten NeuzuzügerInnen.
Nach jahrelanger Sozialarbeit ist Jeanette Vernay die Situation der Sexarbeiterinnen an der Zürcher Langstrasse vertraut. Dafür, dass deren Arbeit prekärer geworden ist, ist auch die Politik verantwortlich.
Sie haben die Nase voll: TaxifahrerInnen in der Schweiz organisieren sich, um gegen den Fahrdienstvermittler Uber zu protestieren. Die Politik lässt sie weitgehend im Stich.
Wer an Zürichs Langstrasse ohne krumme Geschäfte eine Bar betreiben will, hat es schwer. Das merkte auch Jeanette Vernay – nach fünf Jahren musste sie ihre Bar schliessen.
Eines Tages beschloss die Sozialarbeiterin Jeanette Vernay, mitten im Zürcher Langstrassenviertel eine Bar zu eröffnen. Und betreute plötzlich nicht mehr KlientInnen – sondern Gäste.
Die Internetaktivistin Lina Ben Mhenni wurde zum Gesicht der tunesischen Protestbewegung. Wie viele andere Frauen kämpfte sie an vorderster Front gegen die Unterdrückung durch das Regime.
In ihren Romanen schreibt Rosa Yassin Hassan über die Unterdrückten der syrischen Gesellschaft. Bis zu ihrer Flucht aus dem Krieg dokumentierte sie in einem Blog die Erlebnisse der Menschen während der Revolution. Dieses Wochenende tritt die Schriftstellerin in Zürich auf.
Zwei emblematische Kulturzentren in der Romandie, der «Pantographe» in Moutier und die «Usine» in Genf, sind unter Druck geraten. Mit zahlreichen Aktionen wird für die Alternativen im Kulturbereich gekämpft – und für das Modell der Selbstverwaltung.
Rechtskonservative sind plötzlich Feministen, Feministinnen kritisieren den Islam. Das klingt paradox, ist aber nichts Neues. Der Feminismus ist schon früher rassistisch instrumentalisiert worden.