Literatur: Der doppelte Juan
In «Auch die Toten» will Juan Gómez Bárcena blinde Flecken der Kolonialgeschichte Spaniens ausleuchten. Dabei scheitert er kläglich.
In «Auch die Toten» will Juan Gómez Bárcena blinde Flecken der Kolonialgeschichte Spaniens ausleuchten. Dabei scheitert er kläglich.
Der Wissenschaftler Kohei Saito landete mit einem ökokommunistischen Manifest in Japan einen Bestseller.
Was macht das Politrebellische des Klubs Athletic Bilbao aus? Eine Spurensuche, die mit spannenden Anekdoten aufwartet, aber die politische Dimension im Ungefähren belässt.
In proletarischen Verhältnissen aufgewachsen, wurde der US-Stadtsoziologe zum gefragten Intellektuellen. Nun ist Mike Davis, Autor von «Planet der Slums» und «Die Geburt der Dritten Welt», gestorben.
Er ist froh, dass der neu vereidigte Präsident Gustavo Petro die Aufarbeitung des bewaffneten Konflikts vorantreiben will: Alejandro Castillejo, ein Mitglied der Wahrheitskommission, über die schwierige Suche nach Gerechtigkeit.
Er trug massgeblich zur Abschaffung der Sklaverei und zur Unabhängigkeit Haitis bei: Eine neue Biografie beleuchtet das schillernde Leben des Intellektuellen und Staatsmannes François-Dominique Toussaint.
Grosse Teile der antirassistischen oder feministischen Bewegungen können als Arbeitskämpfe verstanden werden, sagt die US-amerikanische Philosophin Nancy Fraser. Das schärfe auch den Blick auf Ausbeutungsverhältnisse.
Der spanisch-baskische Journalist Pablo González sitzt seit Wochen in Polen in Isolationshaft – weil er für Russland spioniert haben soll.
Soziale Medien und Onlineplattformen verändern das Land. Aber bringen sie auch eine politische Öffnung?
Ist das, was den Uigur:innen in China widerfährt, ein Ethnozid? Mit dieser Frage setzen sich zwei aktuelle Bücher auseinander – mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen.