Jan Jirát (jj)

Schweiz / International / Wirtschaft

Rüstungsexporte: Die falschen Tränen der Waffenschmieden

Seit Jahren beklagt die Schweizer Rüstungsindustrie ihren angeblichen Niedergang aufgrund gesetzlicher Einschränkungen. Mit der Realität hat das wenig zu tun, wie neue Zahlen zeigen.


Was macht die Schweiz?: Das Kreuz mit der Neutralität

Der Schweiz fehlt in der Sicherheitspolitik ein Plan. Das hat auch viel mit einem schwammigen Begriff zu tun, der eine stärkere internationale Kooperation verhindert.


Fahnenflucht beim VBS: Der Kollaps ist da

Missstände beim Rüstungsbetrieb, Intrigen, Rücktritte des Führungspersonals: Die dramatische Krise im Verteidigungsdepartement ist Ausdruck politischen Versagens von Gesamtbundesrat und Parlament.


Europa und der Lohnschutz: Plötzlich Euphorie

Zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaften herrscht eine ungewöhnliche Harmonie. Das hat nicht nur mit der Wichtigkeit des EU-Abkommens zu tun – sondern auch mit der SVP.


Keller-Sutters Lob: Sehr schweizerischer Opportunismus

Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter fand die Münchner Rede des neuen US-Vizepräsidenten J. D. Vance «liberal». Hinter der empörenden Aussage stecken Kalkül und Tradition.


Drohnen-Desaster: Dysfunktional? Egal!

Teure Rüstungsgeschäfte drohen zu scheitern. Doch das Parlament will die Armee trotz fehlender Strategie mit Steuergeldern überschütten.



Energieabkommen mit der EU: Wie geht es weiter mit dem Strommarkt?

Die Eckpunkte des Stromabkommens mit der EU sind bekannt. Sie klingen gut, entsprechend gross ist die Unterstützung. Doch es gibt auch Kritik.


Transparenzgesetz: Ein Lobbylehrstück

Kein anderer Berufsstand ist im Parlament zahlreicher vertreten als die Anwält:innen. Entsprechend stark setzt sich die Branche für die eigenen Interessen ein.


Viola Amherd: Der Scherben­haufen bleibt

Der vielleicht folgenschwerste Entscheid von Mitte-Bundesrätin Viola Amherd, die gestern überraschend ihren Rücktritt per Ende März bekannt gab, liegt gut zwei Jahre zurück: Am 8. Dezember 2022 kommunizierte der Gesamtbundesrat die Verteilung der Departemente.