Jens Renner
Rossana Rossanda (1924–2020): Mit der nötigen Starrköpfigkeit
Eine Tochter des 20. Jahrhunderts: Die Kommunistin Rossana Rossanda war eine der wichtigsten Stimmen der italienischen Linken. Nun ist die Journalistin und «il manifesto»-Mitgründerin im Alter von 96 Jahren in Rom gestorben.
Italiens Regierung: Die Hetze aus der Versenkung
Premierminister Giuseppe Conte steht gerade hoch im Kurs, weil seine Regierung in Brüssel erfolgreich verhandelt hat. Bei den anstehenden Regionalwahlen aber droht die Rechte zu erstarken – selbst wenn die Lega verliert.
Historischer Roman: Madame Guillotine kennt kein Pardon
Finstere Horden unter Hypnose: Das italienische Autorenkollektiv Wu Ming erzählt seine eigene Version der Französischen Revolution – genau recherchiert, aber auch mit Lust an schaurigen Legenden.
Literatur: Freiwillige Unterwerfung
Fünfzig Jahre «Piazza Fontana»: Das Staatsmassaker
Mit dem faschistischen Bombenanschlag in Mailand am 12. Dezember 1969 begannen Italiens «bleierne Jahre». Die Spuren führten bis in den italienischen Geheimdienst – und die Schuldigen blieben bis heute straffrei.
Neue Regierung in Italien: Einheitsfront gegen den Ducetto
Die Koalition aus Fünf Sternen und SozialdemokratInnen ist zum Erfolg verdammt. Eine grundlegende Kursänderung ist aber nicht zu erwarten – auch nicht in der repressiven Migrationspolitik.
Drogenfilm: Kinder an die Macht
Italienische Regierungskrise: Vollmachten für den kleinen Diktator
Mitten in den Sommerferien hat Matteo Salvini Italien in eine Krise gestürzt. Wie es nun weitergeht, ist offen. Doch gegen die Politik seiner rechtsextremen Lega macht sich Widerstand breit.
Auf allen Kanälen: Salvinis Antworten
Von der Turiner Buchmesse wurde ein faschistischer Verlag ausgeladen – aber erst nach der Intervention einer jüdischen Auschwitzüberlebenden.