Türkei unter Erdoğan : Als der Sultan zurückkehrte
Auf den versuchten Putsch vor zehn Jahren folgte ein beispielloser autoritärer Umbau. Auch die grösste Oppositionspartei CHP ist nahezu gleichgeschaltet und müsste sich neu erfinden.
Wir machen Sommerpause. Die nächste Ausgabe erscheint am 6. August.
Auf den versuchten Putsch vor zehn Jahren folgte ein beispielloser autoritärer Umbau. Auch die grösste Oppositionspartei CHP ist nahezu gleichgeschaltet und müsste sich neu erfinden.
Der Bund hat seine besonders restriktive Praxis gegenüber iranischen Geflüchteten nicht prinzipiell geändert. In Zürich wurde nun mit einem Sitzstreik dagegen protestiert.
Die politische Bilanz der Fussball-WM fällt vernichtend aus. Warum das keine Überraschung ist, erklärt Sportjournalist Thomas Kistner.
Die Schweiz scheidet an der WM nach einer «Identitätsverwechslung» aus. So schade wie treffend, schreibt Kaspar Surber.
Eine Frau flüchtet aus Nordmazedonien. Die Schweiz lehnt ihr Asylgesuch ab – und verweist auf lokale Schutzstrukturen.
Die Wälder leiden unter der Trockenheit. Die Folgen zeigen sich bei einem Spaziergang im Solothurner Jura.
Der Krieg gegen den Iran sei Ausdruck einer destruktiven Politik ohne Vision für eine Erneuerung, analysiert Lukas Hermsmeier.
Als uns vor fünfzig Jahren erstmals Fotos vom Mars erreichten, war die Enttäuschung gross. Trotzdem wurde die rote Wüste zum neuen Wilden Westen umgeträumt.
Das Gurtenfestival verbietet das Depotsammeln. Das trifft manche empfindlich.
In England trollt ein Müllbehälter auf zwei Beinen den bekanntesten Rechtspopulisten des Landes.
Gibellina ist Italiens erste «Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst». Doch die Planstadt in Sizilien steht auch für die Tragik einer linken Vision von modernem Städtebau.
Die Pfadi ist kaum mehr militärisch geprägt, sie erinnert eher an demokratische Grundschulung. Könnte auf die feministische die postmigrantische Erneuerung folgen?
Manche sehen in ihr einen rettenden Strohhalm – in einer brennenden Welt. Andere gehen sofort auf die Barrikaden: Der Kulturkampf um die Klimaanlage ist in der Schweiz angekommen.
Braunwald ist autofrei und auch sonst nicht schlecht
Anna Jikhareva über westliches Wunschdenken
Karin Hoffsten über den «Swiss Stare»
Dorothee Elmiger fährt durch die dunkle, heisse Gegenwart
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Papst Leo XIV. reiste auf die italienische Insel, um die unmenschliche Flüchtlingspolitik anzuprangern. Dort kommen deutlich weniger Menschen an als in der Vergangenheit.
Die EU besiegelt die Ausschaffung abgewiesener Asylsuchender in Drittstaaten. Zur Freude der extremen Rechten.
Es begann mit dem Widerstand gegen ein Luxusresort in einem Naturschutzgebiet. Inzwischen richten sich die Demonstrationen gegen die politische Kaste Albaniens. Auch in der Schweiz.
Marine Le Pen wurde auch in zweiter Instanz verurteilt. Wie es in Frankreich nun weitergeht, erklärt Romy Strassenburg.
Sudanesische Rebellentruppen drohen die Stadt al-Ubajid einzunehmen, die Zivilgesellschaft ist in Gefahr. Derweil heizen verschiedene Staaten den Konflikt weiter an.
1936 erfand der Anarchosyndikalismus in Spanien eine neue Welt. Was lässt sich in Zeiten fortschreitender Faschisierung davon lernen?
Die Landwirtschaft muss Wasser speichern – aber ökologisch, fordert Bettina Dyttrich.
Warum die KI-Suche von Google mit Internetrecherche im eigentlichen Sinn nichts mehr zu tun hat.
Das Porträt als Brennpunkt einer Welt: Vorabdruck eines Beitrags aus dem neuen Buch zur langjährigen WOZ-Fotografin Gertrud Vogler.
In einem Zürcher Restaurant wird dieser Tage nicht nur gespiesen, sondern auch die Geschichte des verwahrten Jenischen Hanspeter Zablonier verhandelt.
Madonna ist mit ihrem neuen Album «Confessions II» ein Wurf voller Fun und ja, Würde gelungen.
Laut SBB soll die Beschallung des Eingangsbereichs im Berner Bahnhof für besseren Personenfluss sorgen. Andere reden von gezielter Verdrängung.
Eine Landschaft wie Malerei und dank Bürger:innenbewegung und Naturschutz ungestörte Vogelhabitate: Fotografische Begegnung mit der Biosphäre Urdaibai im Baskenland.
Das Essen schmeckt hervorragend – aber kann man es geniessen, wenn der Wirt Faschist ist?
Daniel Hackbarth über Schwerreiche in den USA – und wie man ihnen in Kalifornien das Leben zur Hölle machen will.
Karin Hoffsten über menschengemachte Widersprüche
Enis Maci über Buchklubs und klandestine Druckereien
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Die neue Edition «Le Monde diplomatique» über Koloniale Narben und eine radikale Gegenwart. Jetzt im WOZ-Shop.

Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen. Jetzt im WOZ-Shop.

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