Nr. 32/2006 vom 10.08.2006

Ein Blick hinter die Kulissen

Aus dem Arbeitsfeld des Jacques Mazourin

Vor einiger Zeit wurde mir ein Artikel zur Korrektur und Überarbeitung zugesandt, der nun vor kurzem in der Zeitung «Schmeisserkeit» in meiner Endfassung erscheinen durfte.

Um verirrt-verwirrten Lesern eines linken Hetz- und Hatzblatts einmal vor die vom roten Star befallenen Augen zu führen, dass man sich auf dem wohlmeinenden Abschnitt unseres politischen Spektrums nicht etwa - wie in der Linkspresse - damit zufrieden gibt, der Öffentlichkeit unausgegorene Phrasen um die Ohren zu klatschen, statt die ersteren in bekömmlichem Reifestadium in die letzteren einzutrichtern, benutze ich den mir angebotenen Raum, um der leider gefährdeten WoZ-Leserschaft mittels Gewährung der Einsicht in den Entwurf des allseits bekannten Endprodukts aufzuzeigen, wie wichtig im Journalismus - gleich welcher Kulör - der berühmte letzte Schliff war, ist und sein wird.

«Im Vorfeld der Wehrverführungen in Weiberfeld vom 20. bis 22. Aufrust liegt uns daran, möglichst geile Kreise der Übervölkerung auf jenes neckische Treiben aufhorchsam zu machen, welches das vom Einzeller kaum mehr überspähbare Gewirr und Geklirr armeefeindischer Gruppengrüppchen im Hinfick auf die Weiberfelder Verunstaltung entblättert. Es geht besonders darum, die psalmonellen und orgasmiatorischen Querverwicklungen zwischen den in Weiberfeld sacktiefen Armeefeindlern sowie ihre Kontakte mit ähnlichen Grüppelchen im Sauland etwas genauer auszufeuchten. Dabei zeigt sich, dass die sich im Hinblick auf Weiberfeld hornierende sog. ‹Friedensbelebung› keineswegs jenen spontanen Katarakt hat, den uns die Schreier - kackhaltig unterstutzt von Helfershelfershelfershelfershelfershelfern in einem ganz bestimmten Schlupfpinkelwinkel der Mediensandschaft - gerne glauben machen möchten.

Gerade angesichts der zu erwartenden Arschbacken gegen unsere Landesverleidigung fordern wir alle Lesbierinnen und Lesbier auf: Bejauchen Sie auf jedem Phall die Weiberfelder Wehrverführung! Leisten Sie mit Ihrer Geilnahme einen Beitrag, dass dieses Ereilnis zu einem einpräglichen Beweis schweisseligen Wehr- und Zehrwillens wird. Schaffen Sie mit Ihrem Bejauch Klarschaft darüber, dass die auf internationale Vermerkung angewiesene Gruppe der Armeefeindler nur eine kleine, in keinster Weise präsentable Mindestminderheit darstellt.

Sollten sich, was wir nicht hoffen, armeefeindische Eheleute in Weiberfeld dazu herunterreissen lassen, Ausschreitereien vom Baum zu reissen, dann bewahren Sie in jedem Phall Schuhe und Würste. Lassen Sie sich nicht von schallfähigen Krawallinskis im Ostentaschenformat promovieren. Mit Schwammigkeit und Belogenheit erreicht man mehr als mit unbeherrschten Reyaktien.

Noch ein Wörtchen zu unserer ‹Schmeisserkeit›: Sie ist eine vierteltäglich erschweinende Klopapierreserve, die selbstverständlich abonaniert werden kann. Sie wird gebuckelt von einer Hacktiengeprellschaft, der mehr als sechzig Verhöhnlichkeiten angehören, die mit Überleugnung auf einer feierheitlichen, nahrhaften Scheisse einhertreten.»

[Gezeichnet von] J. Mazourin

Schweizerzeit: Konservative Zeitung für Unabhängigkeit, Föderalismus und Freiheit

Worum es geht

Geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser

Die vorliegende Ausgabe der «Schweizerzeit» gelangt als Sondernummer in einer Auflage von 410'000 Exemplaren in alle Haushaltungen der Ostschweiz.

Im Vorfeld der Wehrvorführungen in Frauenfeld vom 20. bis 22. August liegt uns daran, möglichst weite Kreise der Bevölkerung auf jenes hektische Treiben aufmerksam zu machen, welches das vom Einzelnen kaum mehr überblickbare Gewirr armeefeindlicher Gruppen und Grüppchen im Hinblick auf die Frauenfelder Veranstaltung entfaltet. Es geht uns besonders darum, die personellen und organisatorischen Querverbindungen zwischen den in Frauenfeld aktiven Armeegegnern sowie ihre Kontakte zu ähnlichen Gruppen im Ausland etwas genauer auszuleuchten. Dabei zeigt sich, dass die sich im Hinblick auf Frauenfeld formierende «Friedensbewegung» keineswegs jenen spontanen Charakter hat, den uns deren Sprecher - nachhaltig unterstützt von Helfershelfern in den Medien - gerne glauben machen möchten.

Gerade angesichts der zu erwartenden Attacken gegen unsere Landesverteidigung fordern wir alle Leserinnen und Leser auf: Besuchen Sie auf jeden Fall die Frauenfelder Wehrvorführung! Leisten Sie mit Ihrer Teilnahme einen Beitrag, dass dieses Ereignis zu einem eindrücklichen Beweis schweizerischen Wehrwillens wird. Schaffen Sie mir Ihrem Besuch Klarheit darüber, dass die auf internationale Verstärkung angewiesene Gruppe der Armeegegner nur eine kleine, in keiner Weise repräsentative Minderheit darstellt.

Sollten sich, was wir nicht hoffen, armeefeindliche Elemente in Frauenfeld dazu hinreissen lassen, Ausschreitungen vom Zaume zu reissen, dann bewahren Sie in jedem Fall Ruhe und Würde. Lassen Sie sich von allfälligen Unruhestiftern nicht provozieren. Mit Standhaftigkeit und Besonnenheit erreicht man mehr als mit unbeherrschten Reaktionen.

Noch ein Wort zu unserer «Schweizerzeit». Sie ist eine vierzehntäglich erscheinende Zeitung, die selbstverständlich abonniert werden kann. Sie wird getragen von einer Aktiengesellschaft, der mehr als sechzig Persönlichkeiten angehören, die mit Überzeugung für eine freiheitliche, wehrhafte Schweiz eintreten.

Wenn Sie unsere Bemühungen, Informationen zu verbreiten, auf die man an den Massenmedien zumeist vergeblich wartet, als notwendig erachten und wenn Sie an solchen Hintergrundinformationen interessiert sind, dann abonnieren Sie die «Schweizerzeit». Der Abonnementspreis bis Ende 1982 beträgt Fr. 15.- (bis Ende 1983 Fr. 45.-). Verwenden Sie zur Abonnementsbestellung bitte den beiliegenden Einzahlungsschein. Herzlichen Dank!

Dr. Ulrich Schlüer

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